· 

UBC steht im Semifinale

UBC St. Pölten – Raiffeisen Dornbirn Lions 77:64 (21:16, 45:39, 55:46)
Endstand „best-of-3“-Serie: 2:0
Scorer UBC: Koroschitz 24, Speiser 21, Pöcksteiner 12
Scorer Lions: Kevric, Medori je 14, Bas 13

Der UBC St. Pölten (#5) hat zum vierten Mal das Semifinale der ZWEITEN Basketball Bundesliga erreicht. Die Niederösterreicher gewannen mit 77:64 auch das zweite Spiel der „Best-of-3“-Serie gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) und setzten sich mit 2:0 durch. Dornbirn, das ohne Pointguard Ander Arruti antrat und Legionär Aron Walker nur kurz einsetzen konnte, scheiterte auch im sechsten Versuch das Semifinale zu erreichen. Nach einem ausgeglichenen ersten Abschnitt zog der UBC, für den Hannes Obermann (4 AS) nach langer Verletzungspause wieder auflaufen konnte, auf 38:21 (15. Min) davon. Mit fortan starker Defensivleistung – insgesamt forcierte St. Pölten 21 Turnover der Gäste und konnte die beste Offensive der Grunddurchgangs (91,0 ppg) deutlich limitieren – kontrollierte der UBC das Geschehen und fuhr einen klaren Sieg ein. Paul Koroschitz stellte mit 24 Punkten sein Career-High ein. Zudem kam er auf 9 Rebounds und 8 Steals. 

Stimmen zum Spiel:

Paul Koroschitz, Spieler vom UBC: „Wir sind heute Abend mit der richtigen Intensität ins Spiel gestartet, so wie man es sich in einem Playoff Spiel erwartet. Genau dieselbe Einstellung heißt es auch im Semifinale an den Tag zu legen."

Hannes Obermann, Spieler vom UBC: „Ausschlaggebend war unsere heute überragende Defense Leistung. Wir haben die offensiv stärkste Mannschaft auf 64 Punkte gehalten, was meiner Meinung nach ausschlaggebend war. Eine enorme Energieleistung haben wir an den Tag gelegt und ab und an verwandelten wir auch wichtige Würfe."

Sebastian Gmeiner, Spieler der Lions: „An sich hatten wir zwar den besten Grunddurchgang der letzten sechs Jahre gespielt, doch mussten wir verletzungsbedingt unseren besten Guard, wenn nicht den besten Guard der Liga, entbehren. Gratulation an St. Pölten, das verdient gewonnen hat. Jetzt gerade ist der Schmerz zwar noch frisch, jedoch wenn wir in 2-3 Wochen zurückblicken, können wir erhobenen Hauptes die Saison Revue passieren lassen.“

Timur Bas, Spieler der Lions: „Leider konnten wir das Spiel heute nicht gewinnen, obwohl wir an sich eine sehr starke Mannschaft haben. Die Verletzung von Ander Arruti tut natürlich extrem weh. Jetzt heißt es abzuschließen mit dem Spiel und sich auf die nächste Saison zu konzentrieren."