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Playoffs: UBC gewinnt in Dornbirn

Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) – UBC St. Pölten (#5) 77:94 (14:20, 39:53, 66:71)

Stand in der “Best-of-3”-Serie: 0:1

Scorer Lions: Bas 22, Medori 21, Gmeiner 11

Scorer UBC: Speiser 27, Pöcksteiner 21, Böck L., Böck Ch. je 12

 

Der UBC St. Pölten (#5) hat sich mit einem 94:77-Auswärtssieg gegen die Raiffeisen Dornbirn Lions (#4) den Vorteil in der „Best-of-3“-Serie gesichert. Die Niederösterreicher gewannen damit, wie im Vorjahr, das erste Spiel ihrer Viertelfinalserie. Dornbirn, das in diesem Spiel auf Ander Arruti verzichten musste, droht erneut in Stage One der Postseason auszuscheiden. In den letzten sechs Saisonen schaffte es Dornbirn nie ein Halbfinale zu erreichen. Die Gäste aus Niederösterreich erwischten perfekte erste 15 Minuten, lagen 40:23 voran. Nach -14 zur Pause schlugen die Lions aber prompt zurück. Mit einem 15:2-Run in den ersten vier Minuten der zweiten Halbzeit (54:55 | 24 Min) machten sie die Partie wieder spannend. Timur Bas – am Ende mit 22 Punkten und 10 Rebounds bester Mann der Lions – brachte die „Löwen“ dann mit 62:61 (27. Min) in Führung. Doch Martin Speiser (27 PTS) und Florian Pöcksteiner (21 PTS) rissen das Spiel wieder an sich und sorgten binnen wenigen Minuten für die Vorentscheidung zu Gunsten der Niederösterreicher. Beide Akteure verbuchten im bislang wichtigsten Saisonspiel ihr Season-High. 

 

 

Stimmen zum Spiel:

Borja San Miguel, Headcoach der Lions: „Das Spiel ist zwei Viertel an uns vorbeigelaufen. Wir waren mental nicht bereit und haben nicht als Team gespielt. Wir waren offensiv und defensiv nicht gut genug. Jetzt bereiten wir uns auf das 2. Viertelfinalspiel vor.”

 

Markus Mittelberger, Sportdirektor der Lions: „Die Mannschaft hat heute nicht gezeigt, was sie wirklich kann. St. Pölten hat sehr gut und deutlich giftiger gespielt als wir. Wir sind im 3. Viertel noch einmal zurückgekommen, dann aber an unseren Ballverlusten gescheitert.“

 

Andreas Worenz, Headcoach St. Pölten: „Wir wussten, dass wir über die Verteidigung das Spiel gewinnen können. Dass wir dann auch noch 94 Punkte gemacht haben, war sehr stark.“

 

Florian Pöcksteiner, Spieler St. Pölten: „Wir haben unsere Ziele umsetzen können und als Team sehr stark verteidigt. Jetzt bereiten wir uns auf das 2. Spiel vor.”

 

Quelle: oebl.at

Foto: Wolfgang Mayer